Kultur, Natur und Wasser

Wenn Ihr die Pfalz von ihrer leichten Seite erleben möchtet, ist die Rheinebene genau richtig. Als „Gemüsegarten Deutschlands“ bietet sie frische Produkte wie Spargel oder Erdbeeren, die Ihr auf Wochenmärkten oder in Hofläden direkt entdecken könnt. Die flache Landschaft ist ideal für Familien: Radwege wie der Rheinradweg führen Euch entspannt durch Felder, kleine Dörfer und ruhige Natur. Gleichzeitig ist das Wasser nie weit – ob am Rhein, an Baggerseen oder in den Auwäldern. Mit Städten wie Speyer, dem beeindruckenden Dom und gemütlichen Gassen, lässt sich Natur wunderbar mit kleinen Ausflügen verbinden. So entsteht ein Urlaub, der unkompliziert ist und sich einfach gut anfühlt.

Wenn Ihr Euren Familienurlaub in der Rheinebene plant, ist die Jugendherberge in Speyer ein richtig guter Ausgangspunkt. Ihr seid hier mittendrin – und gleichzeitig fühlt sich alles angenehm entspannt an. Schon beim Ankommen merkt Ihr schnell: Hier geht es unkompliziert zu. Die Zimmer sind modern und hell, vieles ist auf Familien ausgelegt und Ihr könnt Euch einfach einrichten, ohne lange überlegen zu müssen. Kinder finden schnell ihren Platz, und Ihr habt die Möglichkeit, auch mal kurz durchzuatmen. Was den Aufenthalt besonders angenehm macht, ist die Kombination aus Lage und Atmosphäre. Von hier aus erreicht Ihr vieles ganz unkompliziert: das Rheinufer für einen Spaziergang, die Altstadt von Speyer oder verschiedene Ausflugsziele in der Umgebung. Ihr könnt den Tag also ganz flexibel gestalten – ohne großen Plan, aber mit vielen Möglichkeiten.

Blick vom Altpörtel auf die Maximilianstraße bei Sonnenaufgang
Blick vom Altpörtel auf die Maximilianstraße bei Sonnenaufgang © CC-BY Pfalz Touristik, Fachenbach Medien

Tag 1: Anreisetag & Speyer
Heute startet Euer Familienurlaub in der Rheinebene ganz entspannt mit der Anreise in der Jugendherberge Speyer. Meldet Euch gerne vorab bei der Rezeption und sagt Bescheid, dass Ihr die Pfalzcard gerne schon vorab digital erhalten möchtet. So könnt Ihr die Stadt schon entdecken, bevor Ihr überhaupt richtig eingecheckt habt. Am besten stellt Ihr Eure Koffer in der Jugendherberge ab und zieht direkt los.

Ein erster Spaziergang führt Euch in die historische Altstadt von Speyer. Hier lohnt sich ein Bummel durch die kleinen Gassen, bevor Ihr den berühmten Speyerer Dom entdeckt. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist das Wahrzeichen der Stadt und einer der bedeutendsten romanischen Kirchenbauten Europas. Ein absolutes Must-See wenn Ihr in der Region seid.  An ausgewählten Tagen habt Ihr außerdem die Möglichkeit, an einer Stadtführung teilzunehmen und Euch Speyer von seinen spannendsten Seiten zeigen zu lassen. Natürlich könnt Ihr die Stadt aber auch wunderbar auf eigene Faust erkunden. Für passende Tipps – zum Beispiel für ein gutes Mittagessen – lohnt sich ein Besuch in der Tourist-Information. Dort bekommt Ihr echte Insiderempfehlungen und eine super Beratung. Wenn Ihr noch Lust auf Kultur habt, ist auch ein Besuch im Historischen Museum der Pfalz eine tolle Option. Besonders die Sonderausstellungen sind sehr abwechslungsreich und auch für Kinder spannend gestaltet. Die Sonderausstellungen sind leider nicht in der Pfalzcard inkludiert.

Zum Abschluss des Tages könnt Ihr den Abend ganz entspannt ausklingen lassen – zum Beispiel bei einem Essen am Rhein oder gemütlich bei Euch direkt in der Jugendherberge. So bleibt genug Zeit, um in Ruhe anzukommen und Euch auf die kommenden Urlaubstage einzustimmen.

Tag 2: Entlang des Rheins nach Germersheim
Heute habt Ihr mehrere Möglichkeiten, die Rheinebene ganz entspannt zu entdecken – je nachdem, worauf Ihr Lust habt.
Wer die Region aktiv erleben möchte, startet mit einer Radtour von Speyer nach Germersheim. Die Strecke ist rund 21 Kilometer lang, flach und gut ausgebaut – perfekt auch für Familien. Wenn Ihr keine eigenen Fahrräder dabeihabt, könnt Ihr Euch direkt in Speyer unkompliziert Räder ausleihen und so flexibel losfahren. Die Radtour findet Ihr hier.

Unterwegs lohnt es sich, den Weg ganz bewusst zu genießen: kleine Pausen einlegen, am Rhein oder an den Altrheinarme kurz stehen bleiben und die typische Landschaft der Rheinebene auf Euch wirken lassen.

Altrhein mit Anlegestelle für kleine Boote
Altrhein an der Uferpromenade © CC-BY-SA Pfalz Touristik, Dominik Ketz
Weißenburger Tor in Germersheim
Barrierefreies Erleben Weißenburger Tor © CC-BY-SA Südpfalz-Tourismus e.V. - Fotografie Britta Hoff

Kurz vor Germersheim erwartet Euch außerdem der sogenannte „Nachfahrten-Treffpunkt“. Die Nachfahrten sind geführte, entspannte Bootstouren, bei denen Ihr die Region noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erlebt. Die Teilnahme ist mit der Pfalzcard kostenfrei, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung über die Tourist-Information Germersheim. Die Tour dauert fast zwei Stunden und ist eine besondere Ergänzung, wenn Ihr noch tiefer in die Umgebung eintauchen möchtet.

In Germersheim angekommen, könnt Ihr die Radtour ganz entspannt ausklingen lassen. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren Festungsanlagen und kleinen Gassen lohnt sich auf jeden Fall. An ausgewählten Tagen könnt Ihr Euch hier auch einer Altstadtführung anschließen und die Geschichte der Stadt noch besser kennenlernen.

Wenn Ihr es lieber ruhiger angehen möchtet, gibt es auch eine entspannte Alternative zur Radtour: Ihr könnt von Speyer aus mit dem Zug nach Germersheim fahren und von dort einen längeren Spaziergang zum Nachefahrten-Treffpunkt machen. Dort kommt Ihr am Altrhein, am Rhein und am Germersheimer Hafen vorbei.

Zum Abschluss bleibt genug Zeit für eine Pause in einem Café oder ein entspanntes Essen, bevor Ihr den Tag ganz flexibel und entspannt ausklingen lasst.

Tag 3: Kletterspaß in Kandel
Je nachdem, wie Ihr in den letzten Tagen unterwegs wart – ob mit dem Zug oder mit dem Auto – könnt Ihr heute ganz flexibel entscheiden, wie Ihr den letzten Tag gestaltet. Für den Abschluss Eures Aufenthalts geht es noch einmal ein Stück weiter südlich nach Kandel.

Dort liegt der Fun Forest Kandel, ein Kletterpark mitten im Wald, der sich wunderbar für einen aktiven Familienvormittag eignet. Hier könnt Ihr Euch einfach ausprobieren, von Baum zu Baum hangeln und je nach Lust und Energie die verschiedenen Parcours von 1 bis 14 erklettern. Es geht dabei nicht um Leistung, sondern eher um das gemeinsame Erlebnis und das Gefühl, sich draußen richtig auszupowern.
Nach dem Klettern tut eine Pause meist richtig gut. Ganz in der Nähe liegt das Waldschwimmbad Kandel, das sich perfekt für eine kleine Abkühlung anbietet. Die Kinder können noch einmal ins Wasser springen und spielen, während Ihr selbst einfach kurz durchatmet und den Tag ruhig ausklingen lasst. 

Hier findet Ihr die passende Zugverbindung für die Anreise nach Kandel.

So endet Euer Aufenthalt mit einem Tag, der noch einmal Bewegung, Natur und gemeinsame Zeit verbindet. Von Kandel aus könnt Ihr anschließend entweder wieder mit dem Zug oder mit dem Auto entspannt die Heimreise antreten.

Kleines Mädchen balanciert über Wackelbrücke im Kletterpark
kletterspass_im_fun_forest_kandel_1.jpg © CC-BY Pfalz Touristik, Fachenbach Medien

Wir hoffen, dieser kleine Reisevorschlag konnte Euch ein Gefühl dafür geben, wie abwechslungsreich und gleichzeitig entspannt ein Familienurlaub in der Pfälzer Rheinebene sein kann. Zwischen historischen Städten, dem Rhein und kleinen gemeinsamen Erlebnissen entstehen hier oft genau die Tage, an die man sich später gerne zurückerinnert.

Natürlich war das nur eine von vielen Möglichkeiten, die Region zu entdecken. Vielleicht tauscht Ihr einzelne Programmpunkte aus, bleibt irgendwo länger oder entdeckt unterwegs noch ganz eigene Lieblingsorte.

Vielleicht war dieser Beitrag also nicht nur ein Reisevorschlag, sondern schon die erste Inspiration für Eure nächste Auszeit in der Pfalz.